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Kesselfallklamm: Wildes Naturerlebnis vor den Toren von Graz

Eine Wanderung durch die Kesselfallklamm fordert dich heraus und genau das macht sie so besonders. Der Weg führt über mehr als 50 Brücken mit insgesamt etwa 2.800 Sprossen und entlang von schmalen Stegen. Du wanderst an zahlreichen Wasserfällen und Stromschnellen entlang, durch die glasklaren Becken unter dir tost das quellfrische Wasser. Mit jedem Schritt rücken die Felsen näher zusammen, und du bist mittendrin in der ursprünglichen und rauen Landschaft. 

Starte deine Tour am besten früh, dann hast du die Klamm fast für dich allein. Festes Schuhwerk ist Pflicht, denn es wird stellenweise steil und rutschig. Plane für die ungefähr 2,5 Kilometer zwei bis drei Stunden ein, je nachdem, wie oft du stehen bleibst, um die Kraft der Natur zu bestaunen. Der höchste Wasserfall in der Klamm fällt übrigens über mehrere Vorsprünge und Becken ganze 38 Meter in die Tiefe.  

Wenn du noch mehr willst, schau dir auch die Rettenbachklamm direkt im Stadtgebiet von Graz an. Sie ist kürzer und leichter zugänglich, aber genauso eindrucksvoll. Perfekt für eine spontane Mini-Auszeit in der Natur.

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Felsige Klamm mit kleinem Wasserfall, der über moosbedeckte Steine in ein flaches Becken fließt, umgeben von dichtem Grün.
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Burg Rabenstein und Frohnleiten: Mittelalter trifft Lebensgefühl

Die Burg Rabenstein thront hoch über dem Murtal und wirkt wie aus einem Film. Der Weg hinauf führt dich durch Wälder und eröffnet dir immer wieder neue Ausblicke auf die Landschaft. Oben angekommen stehst du vor den massiven Mauern, die bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurden. Im malerischen Innenhof und den prunkvollen Räumlichkeiten kann dich die Burg in eine andere Zeit versetzen. Das Bauwerk selbst wurde im Jahr 2009 umfassend saniert, sodass die Moderne Einzug erhielt. Dabei sticht ein sich um die eigene Achse drehender Lift aus Glas heraus. Seinen Charme hat die Burg durch die Umbauten aber keinesfalls eingebüßt. Heute dient sie auch als Location für Kulturveranstaltungen und private Feste. 

Verbinde deinen Besuch unbedingt mit einem Abstecher nach Frohnleiten. Der kleine Ort begeistert mit bunten Häuserfassaden, einem charmanten Hauptplatz und entspannter Atmosphäre. Für eine Pause mit guten Schnitzeln oder Kaffee und Kuchen empfehlen wir dir eine Einkehr in Heinigers Schlemmerei. Etwas mehr Ausblick bekommst du in einem der Restaurants entlang des Murufers. Wir empfehlen die Beef Bar, in der Vegetarier:innen es allerdings schwer haben werden. Schlendere im Anschluss noch an der Murpromenade entlang. Diese Kombination aus Natur, Geschichte und kleinstädtischem Flair macht den Ausflug rund.

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Burg Rabenstein auf einem Felsen oberhalb grüner Bäume, unter blauem Himmel mit vereinzelten Wolken.
Von Berlin nach Graz und direkt in die Auszeit starten. Mit Eurowings Holidays sicherst du dir Flug & Hotel bequem in einem Rutsch.
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Schwarzlsee und Österreichischer Skulpturenpark: Mittelmeer und wilde Kunst

Am Schwarzlsee trifft Erholung auf Action. Laufe entlang des Ufers, springe ins glasklare Wasser, genieße die Sommervibes am Badestrand oder leih dir ein SUP und lass dich einfach treiben. Die Stimmung ist locker, fast mediterran – und das nur wenige Minuten von Graz entfernt.

Direkt neben dem See liegt der Österreichische Skulpturenpark. Schmelzende Autos, futuristische Flugzeugkonstrukte, bizarre Häuser und überdimensionale Koffergriffe: Entdecke über 80 moderne Kunstinstallationen, die sich perfekt in die knapp sieben Hektar große Fläche aus Wiesen, Hügeln und Wegen einfügen.

Erst Bewegung am See, dann Inspiration im Park. Dieser Ausflug bereichert deinen Tag auf vielen Ebenen. 

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Ruhiger Schwarzlsee mit kleiner Insel und Steg im Vordergrund, umgeben von Bergen unter blauem Himmel mit verstreuten Wolken.
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Schloss Eggenberg: Weltkulturerbe erleben

Das Schloss Eggenberg am Fuß des Plabutsch ist die größte Schlossanlage der Steiermark und beamt dich in eine andere Zeit. Prunkvolle Säle, kunstvolle Decken und ein weitläufiger Park machen den Besuch der barocken Schlossanlage zum historischen Kontrastprogramm gegenüber der Ruhe der Natur in der Umgebung von Graz. Spaziere durch die Gartenanlagen, beobachte frei laufende Pfauen und entdecke die kleinen Details der barocken Architektur. Besonders schön ist ein Besuch am späten Nachmittag, wenn sich das Licht Richtung Sonnenuntergang orange färbt und die Umrisse der Umgebung immer mehr miteinander verschmelzen.

Du möchtest im Anschluss wieder moderne Urbanität erleben? Dann geh ins Café Barista's Eggenberger Allee. Setz dich rein oder schnapp dir deinen Kaffee für unterwegs und beobachte das städtische Leben rund um die Eggenberger Allee. Die Atmosphäre ist entspannt, modern und genau richtig für eine Pause zwischen deinen Erlebnissen.

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Luftaufnahme von Schloss Eggenberg.
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Plabutsch: Der beste Blick auf Graz

Und wenn du schon am Schloss Eggenberg bist, dann ist der angrenzende Höhenzug Plabutsch dein Spot für Panoramablick und Selfies im Sonnenuntergang. Wandere durch den Wald hinauf zu einem der zwei zentralen Aussichtspunkte, von denen der Fürstenstand mit 724 Metern am höchsten liegt. Oben angekommen breitet sich Graz unter dir aus: Dächer, Hügel, Weite. Unser Tipp: Bringe dir ein kleines Picknick mit oder kehre zum Essen im Fürstenstand ein. Das Restaurant ist einer der Grazer Klassiker mit toller Aussicht. Die Rudolfswarte etwas weiter südlich liegt zwar nur 656 Meter hoch, bietet aber eine nicht minder schöne Aussicht. Die ausgewiesenen Wanderwege am Plabutsch sind allesamt befestigt. Dennoch sind gutes Schuhwerk und etwas Kondition immer von Vorteil. 

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Aussicht von Platbutsch auf Graz.
Ob See, Schloss oder Stadtflair. Rund um Graz findest du genau die Mischung, die sich nach Auszeit anfühlt.
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Lurgrotte Peggau: Unterirdisches Abenteuer

Die Lurgrotte Peggau ist eine der größten Tropfsteinhöhlen Österreichs, die du nur mit einer geführten Tour erkunden kannst. Der Weg führt dich bis zu 2.000 Meter tief in den Kalkstock und lässt dir die Kinnlade vor Erstaunen herunterklappen. Du bewegst dich vorbei an bizarren Felsformationen und unterirdischen Wasserläufen, sodass du dich mitunter in einer anderen Welt wähnen wirst. Mit konstanten zehn Grad ist die Höhle eine perfekte Abwechslung an heißen Tagen. Eine Jacke sowie festes Schuhwerk werden empfohlen. Die Führung ist durchaus auch für Kinder geeignet.

Das Team vor Ort bietet übrigens von Dezember bis März auch spektakuläre Abenteuerführungen an, bei denen du dich bis zu vier Kilometer in die Höhle abseilst. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre und neben Abenteuerlust sollte man auch eine gute Grundkondition mitbringen. Die Anreise zur Grotte ist einfach per Bahn oder Auto möglich. Bitte informiere dich im Vorhinein über Auslastung und Führungen; nicht immer ist eine Vorabreservierung erforderlich. 

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Lurgrotte in Peggau von innen.
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Genussradeln: Die Region auf zwei Rädern erkunden

Die Erlebnisregion Graz bietet dir insgesamt 18 ausgewiesene Genuss-Radwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Ein Beispiel ist der malerische E-Bike-Weg Flair des Südens, der sich 42 Kilometer lang über bewaldete Hügel, durch malerische Weingärten und bis hin zum Schwarzlsee durch die Landschaft schlängelt und dir unterwegs nicht nur viel Abwechslung, sondern auch reichlich Möglichkeiten zur Einkehr bietet.

Wenn du eine sportliche Herausforderung suchst, dann wage dich auf die Schenkenberg-Tour. Auf 33 Kilometern Strecke überwindest du 560 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt auf 913 Metern. Der anspruchsvolle Anstieg zum Restaurant Ebenwirt kostet zwar Schweiß, belohnt dich aber mit großartigen Ausblicken – so ist für Radsportfans ebenso wie für Genussradler:innen etwas geboten.

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Fahrradzeichen auf dem Radweg in Graz.
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Die City von Graz: Cafés, Kunst und versteckte Lieblingsorte

Graz wirkt auf den ersten Blick tiefenentspannt, aber wenn du genauer hinschaust, steckt die Stadt durchaus voller kreativer Energie. In der Altstadt rund um den Hauptplatz kannst du kleine Seitengassen erkunden und in versteckten Innenhöfen nach dem Vibe der Stadt stöbern. Besonders rund um die Sporgasse und die Hofgasse findest du kleine Shops (etwa The Box) und charmante Galerien wie die von Hannes Mair.

Für moderne Kunst gehst du am besten ins Kunsthaus Graz, das futuristische „Friendly Alien“ – ein amorphes blaues Gebäude – wird dir sofort auffallen und bietet spannende Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Wenn du es alternativer magst, schau im Forum Stadtpark vorbei. Hier trifft sich die kreative Kulturszene der Stadt bei wechselnden Ausstellungen, Lesungen und Events.

Für eine wohlverdiente Pause kann ich dir das Tribeka am Murufer ans Herz legen, wo sich Studierende, Kreative und Locals treffen. Hast du Lust auf etwas Süßes oder ein spätes Frühstück, führt kein Weg am Café Fotter vorbei. Der Laden genießt wegen seiner einfachen, aber liebevoll hergerichteten

Speisen weit über die Stadtgrenzen hinaus Kultstatus. Planst du einen Besuch am Wochenende, empfehle ich dir, vorab zu reservieren.

Auch zu später Stunde ist Graz voller Leben. Gleite entspannt mit einem Drink auf dem Schlossberg mit Grazer:innen und Tourist:innen in den Abend. Der Blick über die Dächer bei Sonnenuntergang gehört zu den schönsten, welche die Stadt zu bieten hat. Danach ziehst du weiter Richtung Lendviertel. Zwischen Street Art, kleinen Bars und internationalen Restaurants ist Graz hier scheinbar immer jung und unkonventionell.

Für ein traditionelles Dinner mit Stil reservierst du dir einen Tisch im Der Steirer oder probierst moderne Küche im Aiola Upstairs mit Blick über die Stadt. Später noch ein Drink in einer der Bars entlang der Mur und du merkst schnell: Graz sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist ebenso lebendig und lebenswert. 

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Blick auf die Altstadt von Graz.
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Abenteuer rund um Graz: Kletterparks und Paragliding

Wenn du Action in luftigen Höhen suchst, wirst du an zahlreichen Orten in und rund um Graz fündig. Im Kletterpark Graz kannst du inmitten des beliebten Naherholungsgebiets Hilmteich dein Geschick in Hochseilparcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden beweisen. Ein tolles Erlebnis, egal für welches Alter. Von dort bietet sich ein wunderbarer Spaziergang durch den Leechwald bis zur Basilika Mariatrost an. Die Straßenbahn fährt dich wieder in die Stadt zurück. Details zur Route findest du hier. Übrigens wachsen im Leechwald tatsächlich Trüffel, die im Herbst bei geführten Trüffelwanderungen mit speziell ausgebildeten Hunden gesucht werden können.

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Paraglider:in in der Luft.
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Schöckl: Der Hausberg der Stadt 

Von der Sommerodelbahn Hexenexpress, über Discgolf bis zur Startrampe für Paraglider:innen und Drachenflieger:innen wird dir am Schöckl nahezu alles für dein Abenteuerherz geboten. Außerdem kannst du die Gegend um den Hausberg von Graz auch auf dem 35 Kilometer langen Radrundweg  erkunden. Oder bei der Gipfelsturm-Mountainbike-Tour 750 Höhenmeter überwinden, um im Anschluss über eine der zahlreichen Downhillstrecken mit dem Mountainbike hinabzusauen. 

Und falls dir das noch immer nicht genug Action ist, dann bietet der Schöckl mit dem Motorikpark für Jung und Alt, einer Wanderung am Quellenweg oder dem Kletterpark weitere Optionen, dein Limit zu erkunden. Denn Grenzen setzt du dir am Schöckl höchstens selbst. Informiere dich am besten bei einem der zahlreichen Anbieter:innen vor Ort und buche dir deinen ganz persönlichen Adrenalinkick, um die Region rund um Graz noch einmal auf ganz andere Art und Weise zu fühlen.

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Aussicht vom Schöckl in die Natur.
Großstadt aus, Genuss an: Von Berlin nach Graz und dein Wochenende füllt sich mit ruhigen Momenten, Kultur und kleinen Abenteuern.
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