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Aus dem Rahmen fallen

Direkt unterhalb der Augustusbrücke, über die ihr von der Neustadt in die Altstadt gelangt, steht ein großer knallroter Rahmen direkt am Elbufer. Wer hier durchblickt, hat den besten Dresdner Elbblick vor Augen. Es ist der Ausschnitt, den der italienische Landschaftsmaler Canaletto 1748 auf sein berühmtes Ölgemälde gepinselt hat. Bei Einheimischen bekannt, bei Dresden-Besucher:innenn eher weniger, und mit Sicherheit der beliebteste Selfie-Point der Stadt.

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Roter Bilderrahmen in Dresden mit Blick auf die Altstadt
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Ein Grill mit Löschwasser direkt vor den Füßen

Wenn es auf dem Grill mal etwas zu heiß wird, kein Problem, denn genügend Löschwasser fließt genau zu euren Füßen. In Dresden-Pieschen etwas abseits der Altstadt liegt der Lagerfeuerplatz an der Eisenberger Straße. Der perfekte Platz für einen entspannten Abend. Einfach den Grill und ein paar Bierchen einpacken und das ruhige Plätzchen direkt am Ufer der Elbe genießen. Den tollen Blick in Richtung Altstadt gibt es gratis obendrauf. Wenn ihr die großen Lagerfeuerplätze nutzen wollt, solltet ihr das vorher anmelden.

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Blick auf ein brennendes Lagerfeuer
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Rote Rosen, weiße Dampfer und ein „Scheelchen Heeßen“

Es muss nicht immer der Große Garten sein. Eine wunderschöne Oase inmitten des Elbwiesentrubels ist der Rosengarten. Das Café und Restaurant verdankt seinen blühend-duftenden Namen dem Rosengarten direkt daneben. Umgeben von Rosensträuchern könnt ihr es euch hier im Garten auf Bänken gemütlich machen. Auf der Pergolaterrasse des Cafés blickt ihr über die Elbe und seht die Ausflugsdampfer vorbeischippern. Das Café hat ein tolles Kuchen- und Tortenangebot – perfekt zum „Scheelchen Heeßen“ (so sagen die Sachsen zur Tasse Kaffee).

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Eine Nahaufnahme einer rosafarbenen blühenden Rose.
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Auszeit im Palaisgarten

Zeit für eine Ruhepause! Der Palaisgarten ist ein grünes Kleinod direkt an der Elbe zwischen der Marienbrücke und dem Japanischen Palais. In den Garten zieht es die Dresdner:innen zum Slacklinen oder Yoga üben hin. Abgeschottet unter Bäumen und umgeben von Blumen habt ihr hier eure Ruhe, um einfach mal durchzuatmen. Sehen könnt ihr von hier die Gebäude der Altstadt und natürlich die Elbe.

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Blick auf den grün blühenden Palaisgarten in Dresden
Vom Rhein an die Elbe: Dein nächster Kurztrip wartet schon in Dresden.
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Auf die Elbe, fertig, los!

Bisher habt ihr den Fluss nur aus sicherer Entfernung beobachtet. Das wird sich jetzt ändern: Steigt einfach auf der Neustadtseite in die Elbfähre und lasst euch vom Fährmann auf die andere Seite in die Johannstadt bringen. Das geht ganz schnell, denn so breit ist die Elbe hier nicht. Drüben angekommen wartet der Fährgarten auf euch. Ein kleiner, charmanter Biergarten mit Holzkohlegrill, Bier aus Bechern und einem Abenteuerspielplatz. Im Frühling und Sommer gibt es verschiedene Events wie das Drachenfest oder das Elbeschwimmen.

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Blick von einer Fähre auf die Elbe.
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Hier erlebt ihr euer „Blaues Wunder“

Die blaue Loschwitzer Brücke, auch bekannt als das „Blaue Wunder“, ist nicht der geheimste Geheimtipp. Aber dafür das niedliche Dorfambiente, , das auf euch wartet, wenn ihr auf der anderen Seite angekommen seid.  Genießt auf der Brücke den schönen Blick auf Sehenswürdigkeiten wie die drei Elbschlösser und die alten Villen am Hang. Danach schlendert ihr entspannt durch den historischen Dorfkern mit Fachwerkhäusern und engen Gässchen.

Kleiner Tipp: Im Winter gibt es hier einen kleinen, aber sehr bezaubernden Weihnachtsmarkt.

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Blick auf die blaue Loschwitzer Brücke
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Ein Besuch der Elbschlösser

Lust auf ein bisschen Geschichte und Architektur? Wer nicht bis raus zum Schloss Pillnitz fahren möchte, der bewundert die stadtnahen Elbschlösser. Das Schloss Albrechtsberg ist das am westlichsten gelegene der drei Schlösser. Auch von hier oben habt ihr einen wundervollen Blick auf die Elbe und Dresden. Im weitläufigen und prunkvoll angelegten Schlosspark trefft ihr auf nur wenige Menschen, aber dafür bestimmt auf das ein oder andere Eichhörnchen. Und auch auf den Winzer Lutz Müller, der hier eine Straußwirtschaft betreibt. Der eigentliche Geheimtipp: Sich mit den hier angebauten Weinen in Flaschenform und frischem Flammkuchen eindecken, direkt am Weinhang probieren und die Aussicht genießen. 

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Blick auf das Schloss Albrechtsberg
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Tanzen im Ball- und Brauhaus Watzke

In Mickten steht seit 1898 das Ball- und Brauhaus Watzke. Hier wird nicht nur deftiges Essen und Bier serviert, es wird auch selber gebraut. Im Gastraum stehen die großen kupfernen Bierkessel zwischen den urigen Holzbänken. Was nicht jeder weiß: Jeden Monat gibt es ein Sonderbier. Im Mai etwa das Maibock, im Juni das Bayrisch Hell, im Dezember das Honigbräu. Im schattigen Biergarten sitzt ihr etwas oberhalb der Elbe und könnt den Radlern auf dem Elberadweg zuprosten. Abends wird im Ballsaal getanzt.

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Tausche Düsseldorfs Skyline gegen Schlossflair und weite Blicke über Dresden.

Beate Erler

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