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Grüne Oase mitten in der Stadt: Grazer Schlossberg

Der Grazer Schlossberg ist die Sehenswürdigkeit schlechthin und seinen Gipfel erreichst du von der bezaubernden Altstadt aus in gerade einmal 15 Minuten. Erklimmen kannst du den 123 Meter hohen Berg per Bahn oder Pedes. Ich empfehle dir allerdings den Fußweg zu nehmen und die 260 Stufen des Kriegssteigs im Zick-Zack emporzusteigen. Oben angekommen hast du einen herrlichen 360-Grad-Blick über die Altstadt und das rote Dächermeer von Graz. Neben der Schlossbergbahn kannst du auch mit dem gläsernen Schlossberglift fahren, der dich spektakulär durch den Fels nach oben bringt. Eine ganz besondere Perspektive auf den Berg.

Rund um den Uhrturm laden mehrere Terrassen und kleine Lokale zum Verweilen ein. Falls du wie ich ein Fan von Sonnenuntergängen bist, kommst du hier in den Abendstunden besonders auf deine Kosten. Der glühende Feuerball scheint förmlich in der Stadt zu versinken und taucht dabei alles in sein rotes Licht. Fotokamera nicht vergessen. Früher stand auf dem Schlossberg übrigens eine mächtige Burg, von der heute nur noch der Uhrturm vollständig erhalten ist – das Wahrzeichen der Stadt Graz. Falls dir beim Ablesen der Uhrzeit etwas merkwürdig vorkommt: Die Größe der Zeiger ist vertauscht, der Stundenzeiger ist länger als der Minutenzeiger. Du stehst auf Action? Dann spring in die höchste Indoor-Rutsche Europas „The Slide“ und saus in 40 Sekunden zurück in die Altstadt.

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Ausblick über die Grazer Altstadt und den Grazer Schlossberg.
Die Erlebnisrutsche „The Slide“
Innenansicht der Erlebnisrutsche „The Slide“ im Grazer Schlossberg mit beleuchteten Röhren und Metallstrukturen. Quelle: Harry Schiffer
Frau sitzt mit Getränk an einem Aussichtspunkt und blickt auf Graz bei Sonnenuntergang.
Kurz raus nach Graz? Mit Eurowings Holidays buchst du Flug & Hotel ganz entspannt im Paket.
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Zwischen Vergangenheit und Zukunft – die Grazer Altstadt

Graz war mal Residenzstadt der Habsburger und das sieht man der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, auch an. Ein historisch eindrucksvolles Gebäude schmiegt sich an das nächste und die gut erhaltene Renaissance-Architektur mit den ikonischen roten Ziegeldächern lässt dich fast vergessen, dass du in Österreich und nicht in Italien bist.

Hier macht Flanieren Spaß – und zum Glück sind alle Sehenswürdigkeiten auch fußläufig zu erreichen. Wie beispielsweise die Grazer Burg, die Kaiser Friedrich III errichten ließ. Ein besonderes Highlight ist hier die gotische Doppelwendeltreppe, die sich Architekturfans und Fotograf:innen nicht entgehen lassen sollten. In der Gartenanlage stehen seit 1959 zudem Büsten bekannter Bürger:innen der Steiermark. Vielleicht irgendwann auch mal die von Arnold Schwarzenegger, dem wohl berühmtesten Steirer.

Ein kurzer Abstecher lohnt sich außerdem zum charmanten Glockenspielplatz. Dreimal täglich tanzen dort im Giebel des Hauses am Platz Figuren zu traditionellen Melodien. Ebenso beeindruckend ist das „Gemalte Haus“ mit seinen barocken Fresken. Ein echter Blickfang in der Herrengasse.

Dreh- und Angelpunkt der Altstadt ist der sogenannte Hauptplatz. Hier trifft man sich. Zu Veranstaltungen, zum Essen oder einfach nur so. Dir steht der Sinn nach einer kleinen Stärkung? In der Stempfergasse unweit des Hauptplatzes findest du das Frankowitsch. Die Brötchenbar und Patisserie ist eine echte Institution in Graz und die Auswahl an belegten Brötchen schier unendlich – auch vegetarische und vegane Optionen sind dabei. Gönn dir dazu ein Glas Hausprosecco für das ultimative Grazer Lebensgefühl.

Nach der kulinarischen Pause entdeckst du dann die andere Seite der Altstadt: Zeitgenössische, fast futuristisch anmutende Gebäude wie das Apartmenthaus Argos von Zaha Hadid, die sich hier und da aus dem roten Dächermeer erheben. Schon seit 2011 ist Graz als City of Design Teil des UNESCO Creative Cities Network. Das Netzwerk besteht aus Städten, die Kreativität als wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung sehen.

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Blick auf den Hauptplatz und das Erzherzog-Johann-Brunnendenkmal – Grazer Altstadt.
Blick über die roten Dächer der Altstadt Graz mit historischen Gebäuden und Stadtpanorama.
Die charakteristischen roten Dächer der Grazer Altstadt prägen das Panorama der UNESCO-Welterbestadt.
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Der freundliche Außerirdische: Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus Graz, liebevoll „Friendly Alien“ genannt, ist neben dem Uhrturm das Wahrzeichen von Graz – wenn auch nicht ganz unumstritten. Das Museum für zeitgenössische Kunst wurde 2003 errichtet, als Graz Kulturhauptstadt Europas war. Das biomorphe Gebilde scheint übersät mit Stielaugen zu sein, die in alle Himmelsrichtungen gucken; entworfen wurde es vom britischen Architekten Peter Cook. Nachts fängt es an zu leuchten.

Perfekt in den kulturellen Tag startest du, wenn du dir vorm Besuch der Kunstausstellungen ein ausgezeichnetes Frühstück im Kunsthauscafé schmecken lässt. Wählen kannst du z. B. zwischen Frühstückstellern mit so klangvollen Namen wie „Hundertwasser“, „Guggenheim“ oder „Pablo Picasso“. Danach gönnst du dir dann die künstlerischen Highlights in den Ausstellungsräumen. Mit dem Eintrittsticket kommst du auch zur Aussichtsplattform „Needle“: Von hier hast du einen fantastischen Blick auf die Altstadtdächer – aus einem neuen Winkel. Das Kunsthaus ist zudem ein zentrales Gebäude im Kontext von Graz als UNESCO City of Design und verbindet internationale Impulse mit lokalen Kunstströmungen. Zusammen mit anderen Museen wie dem Landeszeughaus, Schloss Eggenberg oder CoSA (Center of Science Activities) gehört es zum Verbund Universalmuseum Joanneum.

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Das Kunsthaus Graz – "Friendly Alien" – erhebt sich aus dem roten Dächermeer in der Altstadt von Graz.
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Geheimtipp: Lendviertel

Im Lendviertel, nur einen Steinwurf vom „Friendly Alien“ entfernt, zeigt Graz sein junges, hippes Gesicht. Es gilt als das Szeneviertel der Stadt und ist besonders unter Einheimischen sehr beliebt. Zentrale Anlaufstelle ist der Lendplatz, auf dem von montags bis samstags ebenfalls ein feiner Bauernmarkt stattfindet; abends trifft man sich dann hier auf einen Drink. Sehr beliebt ist das Lenz im Lend, das von 8 bis 22 Uhr leckere Speisen und Getränke anbietet. Tolle Design-Shops und unabhängige Läden zum Bummeln findest du zwischen Lendplatz und Mariahilferplatz – wie z. B. das Geschäft Zerum Lifestyle in der Mariahilferstraße, wo du neben dem hauseigenen, nachhaltigen Modelabel auch ökologisch-faire Produkte von beliebten Marken wie Veja oder 24Bottles findest. Und nach dem Shoppen darf ein richtig guter Kaffee nicht fehlen; den bekommst du bei Paul & Bohne. Das Viertel ist außerdem für seine Street-Art, kleinen Werkstätten und Ateliers bekannt. Ideal, um die kreative Seite von Graz zu erleben.

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Ein Wochenende in Graz? Sehr gute Idee!
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Die größte Waffenkammer der Welt: Das Landeszeughaus

Falls du dich immer schon mal gefragt hast, wie Zeughäuser zu ihrem Namen gekommen sind, hier hast du die Antwort: Im Mittelalter wurde militärisches Gerät wie Waffen und Rüstungen „Zeug“ genannt und die brauchten natürlich ein Haus zur Aufbewahrung. Und das Landeszeughaus ist ein ganz Besonderes seiner Art, denn hier befindet sich die größte und bedeutendste historische Waffensammlung der Welt. Über fünf Etagen kannst du dir Rüstungen, Helme, Lanzen, Speere, Gewehre, Kanonen und so weiter aus mehr als vier Jahrhunderten anschauen. Die Sammlung ist bis heute weitgehend im Originalzustand erhalten, ein einzigartiges Zeitzeugnis.

Doch warum haben die Grazer:innen überhaupt so eine eindrucksvolle Rüstkammer? Die Lage der Steiermark südlich der Alpen an der Grenze zu Ungarn und Slowenien machte dies notwendig. Vor allem die Osmanen, die seit dem 16. Jahrhundert vor den Toren Österreichs standen, bereiteten den Habsburgern Sorgen. Zur Verteidigung wurde deshalb der Waffenvorrat in Graz aufgestockt und das Landeszeughaus gebaut.

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Blick auf die Fassade des Landeszeughauses in Graz.
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Italien in Österreich: Das Landhaus

Das Grazer Landhaus – nicht zu verwechseln mit dem Landeszeughaus, das direkt nebenan steht – ist eine Wonne für Architekturfans. Es war das erste Renaissance-Gebäude in Graz und könnte genauso gut auch ein Palazzo in Venedig sein. Entworfen wurde es vom italienischen Architekten Domenico dell’Allio und dient heute als Sitzungsort des Steiermärkischen Landtags.

Das Landhaus ist übrigens nicht nur eines der bedeutendsten Renaissance-Gebäude der Steiermark, sondern in ganz Mitteleuropa. Besonders sehenswert ist der dreigeschossige Arkadenhof mit den luftigen Laufgängen, Rundbögen und Balustraden – hier fühlt man sich wirklich wie in Italien. Wenn die Sonne dazu dann noch ihr sanftes Licht in den Hof wirft, ist das mediterrane Lebensgefühl perfekt. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv im Hof ist ein grünes Holztor, auf dem der Steirische Panther prangt.

Du hast genug in der Vergangenheit geschwelgt? Dann tritt hinaus in die Herrengasse und stürz dich in den Trubel der Stadt.

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Blick in den dreigeschossigen Arkadenhof des Grazer Landhauses.
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Gesamtkunstwerk des Barock: Schloss Eggenberg

Wie du bereits gemerkt hast, ist Graz ein echtes Highlight für Architektur aus der Renaissance bis heute und auch das Schloss Eggenberg – ein Gesamtkunstwerk des Barock – solltest du dir nicht entgehen lassen. Es gehört zum Universalmuseum Joanneum, ist UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den wertvollsten Kulturgütern Österreichs. Flaniere durch den prachtvollen Garten oder schaue dir die faszinierenden Ausstellungen an. Im Schloss gibt es neben den vielen Prunkräumen – statte unbedingt dem Planetensaal einen Besuch ab – beispielsweise ein Archäologiemuseum und eine Kunstgalerie. Im Mai und Juni lockt der historische Rosengarten mit seinen duftenden Gewächsen. Schloss Eggenberg ist vom Grazer Zentrum bequem per Straßenbahn erreichbar.

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Blick auf Schloss Eggenberg, eines der wertvollsten Kulturgüter in Österreich.
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Schlemme dich durch die Stadt: Kulinarische Angebote

Für mich gibt es auf Reisen nichts Schöneres, als die lokale Küche mit all ihren Köstlichkeiten kennenzulernen. Und Graz beschenkt dich in dieser Hinsicht wirklich besonders gut. Die Brötchenbar „Frankowitsch“ habe ich dir ja bereits empfohlen. Auf dem Bauernmarkt auf dem Kaiser-Josef-Platz tauchst du noch weiter in steirische Genüsse ein. Der Markt findet jeden Tag, außer sonntags, bis 13 Uhr statt und ausschließlich Bäuer:innen aus der Region dürfen hier ihre Waren anbieten. Neben dem berühmten steirischen Kürbiskernöl findest du z. B. den Grazer Krauthäuptel, einen regionalen Eisbergsalat, sowie die in der Steiermark typischen Käferbohnen. Du möchtest diese Leckereien zubereitet probieren? Dann begib dich in die Genießerei. Das Restaurant befindet sich direkt am Markt und das Küchenteam kauft seine Zutaten jeden Tag frisch dort ein.

Aufgrund seiner südlichen Lage ist Graz zudem eine absolute Eis-Stadt. Fans des cremigen Genusses sollten daher auf jeden Fall einen Abstecher in die Sporgasse machen, wo viele Eisdielen zu finden sind. Wenn du eine pflanzliche Option bevorzugst, ist die „Eisperle“ eine der beliebtesten veganen Eisdielen der Stadt. Dir steht der Sinn eher nach einem Aperitivo mit Ausblick? Das Freiblick Café, das sich im bekannten Kaufhaus Kastner & Öhler befindet, verfügt über eine bezaubernde Außenterrasse mit Blick über die Stadt. Wie könnte der Tag also besser ausklingen als mit einem „Schilcher“ – einem ganz typischen Weißwein aus der Steiermark – über den Dächern von Graz? Für alle, die lieber pflanzlich essen, empfehle ich das Ginko Greenhouse. Mehr veganer Genuss geht nicht.

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Eine Frau in weißem Kleid packt an einem Marktstand Gemüse in einen Stoffbeutel.
Nimm Graz mit nach Hause

Mein ultimativer Tipp, um Fernweh zu stillen: Gönne dir auf dem Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz ein richtig gutes Kürbiskernöl. Das schmeckt einfach hervorragend, wenn du es zu Hause über ein paar Kugeln Vanilleeis träufelst. So behälst du dir das steirische Lebensgefühl noch ein bisschen länger.

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Blaue Lebensader der Stadt – die Mur

Der Hauptfluss der Steiermark – die Mur – fließt natürlich auch durch die steirische Landeshauptstadt. Viele Einheimische nutzen den Fluss für Wassersportaktivitäten wie z. B. Stand-Up-Paddling. Auch du kannst dir bei verschiedenen Anbieter:innen ein Board mieten und dich buchstäblich treiben lassen. Ein besonderes Erlebnis. Besonders ist auch eine Floßfahrt auf der Mur, die erst seit wenigen Jahren angeboten wird, und zwar von dem Unternehmen „Die Flößerei“. Garantiert ein immenser Spaß für Groß und Klein. Eine Stunde Floßfahren gibt es ab etwa 15 Euro. Entlang der Mur verläuft zudem eine der beliebtesten Spazier- und Radwegeachsen der Stadt. Überall findest du kleine Plattformen und Sitzbereiche direkt am Wasser, die sich perfekt für kurze Verschnaufpausen eignen.

Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Murinsel, die strenggenommen ein Schiff ist. Die extravagante Stahlkonstruktion entstand ebenfalls im Rahmen der Kulturhauptstadt 2003 und wurde vom US-amerikanischen Künstler Vito Acconci entworfen. Auf dem muschelartigen Gebilde lässt sich vorzüglich Zeit verbringen, z. B. mit Kaffee und Kuchen im Café oder bei einer der vielen Veranstaltungen, die vor allem im Sommer stattfinden. Nachts erstrahlt die Insel in buntem Licht und ist ein ganz besonders fotogener Ort.

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Blick auf die Murinsel in Graz.
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Außerhalb von Graz

Graz kann man ohne Umschweife anhand der folgenden drei Begriffe beschreiben: Stadt, Land, Fluss. Tipps für Stadt und Fluss hast du bereits erhalten. Jetzt geht es aufs Land, das direkt vor den Toren von Graz auf dich wartet. Miete dir ein E-Bike und fahre entlang der Mur zum Stift Rein, dem ältesten Zisterzienserstift der Welt oder zum Arnold-Schwarzenegger-Museum in Thal. Du bist mit Kindern unterwegs? Rund um Graz findest du viele Sommerrodelbahnen. Für Wanderfans lohnt sich ein Ausflug zur Rettenbachklamm. Hier vergisst du für einen Moment das Stadtleben und lässt dich von der Natur und den vielen kleinen Wasserfällen verzaubern. Tatsächlich kannst du deine Wanderschuhe auch schon in der Innenstadt schnüren und von dort auf die Hausberge Plabutsch und Platte wandern.

Ein spirituelles Highlight ist die Basilika Mariatrost, eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Österreichs, die hoch über dem Hügelland thront und mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Wer lieber aktiv unterwegs ist, nimmt die Seilbahn auf den Schöckl, den Freizeitberg der Grazer:innen. Er bietet neben Panoramawegen auch eine Sommerrodelbahn, Motorikstationen, Kletterparcours und Paragleitmöglichkeiten.

Wer kleine Städte liebt, sollte Frohnleiten besuchen, die „Perle an der Mur“. Die romantische Altstadt direkt am Murradweg, feine Kulinarik und Veranstaltungen machen den Ort besonders reizvoll. Wer Geschichte und Kultur liebt, sollte das Österreichische Freilichtmuseum Stübing besuchen. Hier unternimmst du in wenigen Stunden eine Reise durch alle österreichischen Regionen und Jahrhunderte – eingebettet in eine wunderschöne Naturlandschaft. Ebenfalls sehenswert: die Lurgrotte bei Semriach und Peggau, die größte wasserdurchströmte Tropfsteinhöhle Österreichs. Für alle Kunst- und Architekturfans lohnt sich zudem ein Abstecher zum großzügig angelegten Österreichischen Skulpturenpark südlich der Stadt, der moderne Kunst unter freiem Himmel zeigt und frei zugänglich ist.

Noch etwas weiter hinaus geht es zum Lipizzanergestüt Piber, der Heimat der berühmten weißen Pferde. Bei Führungen erfährst du Spannendes über Zucht und Tradition. In Bärnbach wiederum wartet mit der farbenfrohen St. Barbara Kirche von Friedensreich Hundertwasser – auch Hundertwasserkirche genannt – ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk.

Der Tag lässt sich hervorragend in der Therme Nova in Köflach ausklingen. Mit Tropenwald, Kieselbucht und Panoramasauna ein wunderbarer Ort zum Entspannen.

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Die "Hundertwasserkirche" von Bärnbach
Hundertwasser-Kirche St. Barbara in Bärnbach mit goldenen Kuppeln und farbenfrohen Gestaltungselementen.
Die Rettenbachklamm zeigt die wilde Seite der Steiermark
Schmale Klamm mit Wasserlauf, Felsen und moosbewachsener Vegetation nahe Graz.
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