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Geheimtipp 1: Versteckte Strände abseits der Touri-Massen

Mit nur 20 Häusern ist Los Molinos in Fuerteventuras Nordwesten ein wirklich kleiner, abgelegener Küstenort. Hier gibt es zwar keine Sonnenliegen, Duschen oder Rettungsschwimmer, ein wahrer Fuerteventura-Geheimtipp ist sein kleiner Strand trotzdem. Hier kann man herrlich entspannen und dem Alltagstrubel entkommen. Bei Ebbe gibt das Meer wunderschönen Strandsand frei. Einen Parkplatz bekommt man immer und zwei örtliche Restaurants bereiten gute Hausmannskost zu. Wer es noch abenteuerlicher mag, fährt auf einem Sandweg etwas weiter nach Norden. Auf Fuerteventura geheime Strände zu finden, ist nicht einfach, aber der Playa de Jarugo ist auf alle Fälle einer der entlegensten. Auf majestätischen 260 Metern Länge erstreckt sich dieser 60 Meter breite Sandstrand fernab jeglicher Zivilisation. Trotz all seiner natürlichen Schönheit verirren sich selbst im Sommer nur wenige Tourist:innen hierhin. Alle, die unberührte, wilde Landschaften lieben, sind an diesem Strand genau richtig.

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Luftaufnahme einer wilden Küstenlinie mit Klippen, hellem Sandstrand und kräftigen Atlantik-Wellen – typisch für Fuerteventuras Westseite.. Quelle: JZ Media
Traditionelles weißes Küstenhaus in Los Molinos auf Fuerteventura mit grünen Fenstern und bunter Stoffüberdachung, eingerahmt von Felsen und schwarzem Lavagestein. Quelle: JZ Media
Kultiges Fischerhaus in Los Molinos
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Geheimtipp 2: Kulinarische Highlights fernab der üblichen Restaurants

Das kleine Dorf Lajares im Inselnorden gehört definitiv zu meinen Fuerteventura-Urlaubstipps. Es ist einer der entspanntesten Orte auf der Insel, eine Surferhochburg und Tourist:innen beginnen gerade erst, es zu entdecken. Und zwei Lokale hier sind unter meinen Favoriten auf der Insel. Vor der Kulisse des Vulkans Calderon Hondo genießt man im Restaurant OÚM leckere libanesische Gerichte vom Grill. Auf der Restaurantterasse bekommt man den Blick auf tolle Sonnenuntergänge gratis zum Abendessen dazu. Die Hühnchenspieße haben dieses noch recht neue Restaurant schnell zu einem Geheimtipp werden lassen. Auch das Öken im gleichen Ort kann ich empfehlen. Als Leistungssportlerin muss ich mich gesund und nahrhaft ernähren und die Reis-Bowls und Sushi-Platten in dem hippen Lokal liefern mir frische Vitamine und gute Proteine. Nach einer Portion Sushi-Reis mit Avocado, Mango, Lachs, Edamame-Bohnen und Sesam bin ich wieder startklar für meine nächste Surfsession. Auch einen eisgekühlten Matcha-Latte für die Pause zwischendurch bekommt man hier, und ab 10 Uhr morgens gibt es das perfekte Frühstück für Atleth:innen mit Bananen-Pfannkuchen oder Früchteschälchen.

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Innenaufnahme eines hellen, modern eingerichteten Restaurants; durch die große Fensterfront ist ein rötlich-brauner Vulkanhügel auf Fuerteventura zu sehen. Quelle: JZ Media
Nahaufnahme einer libanesischen Vorspeise auf einem weißen Teller, angerichtet mit Nüssen, Minze und cremigen Dips. Quelle: JZ Media
Eine Hand hält eine Schale mit einem bunt dekorierten veganen Gericht; im Hintergrund ist die Fassade eines Cafés auf Fuerteventura erkennbar. Quelle: JZ Media
Erlebe Fuerteventura mal ganz anders!
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Geheimtipp 3: Ein Pfad den höchsten Vulkan hinauf und einem tollen Sonnenaufgang entgegen

Wer von Corralejo, der Resorthochburg an der Nordspitze der Insel, gen Süden schaut, kann ihn gut am Horizont erkennen: den Vulkan Escanfraga, eine der Sehenswürdigkeiten in Fuerteventuras Norden. Er ist die zweitgrößte Erhebung der Insel, aber nur wenige erklimmen seinen Gipfel. Der Pfad zur Spitze beginnt an einem kleinen Parkplatz in Villaverde eine Viertelstunde Autofahrt von Corralejo entfernt. Der erste Streckenabschnitt ist leicht, dauert nur 30–40 Minuten und ist selbst für Kinder problemlos zu bezwingen. Er endet auf einem Plateau mit herrlichem Ausblick über den Inselnorden, was ihn zu einem tollen Wandertipp für die ganze Familie macht – definitiv einer der schönsten Orte der Insel. Wer höher hinaus will, hat von dort aus zwei Pfade zur Auswahl, um auf den Gipfel zu kommen. Beide erfordern Trittfestigkeit und Wanderschuhe. Aber belohnt wird der Aufstieg mit Erinnerungen an eine tolle Urlaubserfahrung.

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Drohnenaufnahme eines großen, kargen Vulkan-Kraters auf Fuerteventura, der von tiefhängenden Nebelschwaden umgeben ist. Quelle: JZ Media
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Geheimtipp 4: Aktivitäten jenseits der gängigen Attraktionen

Surfen ist meine Leidenschaft, aber ab und zu radle ich auch gern. Die Strände der Westküste sind meine Arena. Da surfe ich nicht nur, sondern mache auch mal eine Tour mit dem Mountainbike entlang der Klippen von Cotillo und all ihren versteckten Ecken. Die Küstenlandschaft im Nordwesten der Insel ist sehr beeindruckend und die bizarren vulkanischen Landschaften von Fuerteventura zu entdecken, geht vom Sattel aus besonders gut. Dabei führt der Weg manchmal über goldgelbe Sandpisten und manchmal über rostrote Erde. Viele sehenswerte Orte der Gegend sind nur mit dem Fahrrad zu erreichen und es gibt die unterschiedlichsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten zu erkunden – von dramatischen Klippen bis zum weiß-rot-gestreiften Faro-de-Toston-Leuchtturm. Vom Profi-Mountainbiker zur Wochenendradler:in: die Trails hier bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade. Ein leichter gerader Weg, dessen Rand links und rechts mit einer Reihe Steine markiert ist, folgt der geschwungenen Klippenkante der Küste und bietet so immer wieder neue Perspektiven auf großartige, menschenleere Vistas (spanisch für Ausblicke). Im Frühling und Herbst fahre ich hier am liebsten, da ist auf den Wegen wenig los. Die Temperaturen auf Fuerteventura sind das ganze Jahr über perfekt fürs Mountainbiking und liegen generell zwischen 18 und 25 Grad Celsius.

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Küstenpfad auf Fuerteventura mit rustikalem Holzgeländer, der entlang einer Felsklippe mit Blick auf das klare, blaue Meer führt. Quelle: JZ Media
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Geheimtipp 5: Authentische Dörfer und lokale Märkte abseits der Hauptstraßen

Das kleine Dorf Betancuria im Inselinneren macht Kolonialgeschichte greifbar und ist, wie ich finde, die vielleicht schönste Stadt Fuerteventuras. Kapellen, Kirchen und ein Franziskanerkloster mit ihren weißgetünchten Wänden mit Ecken aus freiliegenden roten Ziegeln sind wichtige Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras und geben dem Dorf sein historisches Flair. Der Normannenritter Jean de Bethencourt gründete es im Jahr 1404. Ihm gefiel die abgelegene Lage im Inselinneren, wo sein Dorf vor Piratenangriffen Schutz finden sollte. Eine noch ältere Geschichte hat der Berg Tindaya, eine halbe Stunde Autofahrt weiter nördlich. Die Majos, die Inselbewohner, die schon vor der Ankunft der Konquistadoren auf Fuerteventura lebten, haben 300 geheimnisvolle Zeichen in diesen Berg geritzt. Es gibt Vermutungen, dass sie den Tindaya wie eine riesige astronomische Uhr verwendeten, um Sonnenwenden und Mondphasen zu berechnen. Manche glauben, die Abbildungen im Stein nähmen Bezug auf Sternenkonstellationen. Auch Zauberrituale sollen an diesem, den Majos heiligen, Ort stattgefunden haben. Diese Magie ist auch im gleichnamigen kleinen Dorf am Fuße dieses Berges zu spüren. Seine Straßen sind still und fast andächtig. Außer einem Restaurant, einer Bar und ein paar Ferienunterkünften gibt es hier wenig, was Ruhe und Gelassenheit stören könnte. Hier kann man entspannt die Straßen erkunden unter dem wachsamen Blick des Tindaya, der eine markante Pyramide in der flachen Landschaft der Umgebung bildet. Dieser Ort gehört auf jeden Fall auf die Bucketlist für Fuerteventura.

 

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Blick über Palmen, weiße Häuser und üppige Vegetation in Betancuria, eingerahmt von sanft grünen Hügeln. Quelle: JZ Media
Die Surferin Janina Zeitler mit Surfboard. Quelle: JZ Media
Janina Zeitler surft eine Welle vor der Küste von Fuerteventura. Quelle: JZ Media
Janina Zeitler

Sie ist eine der besten deutschen Surferinnen und kennt die kanarische Insel Fuerteventura inzwischen in- und auswendig. Zwischen Reisen, Wellen und Kulturen entsteht für Janina ein Leben, das von Bewegung und Neugier geprägt ist.

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